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Kolumne 8

wdd sDb n=f pw m X.t
Das bedeutet, daß ihm Unheil (schon) bestimmt wurde im Mutterleib,

n nnm n sSm=sn
Denn derjenige, den sie (=die Götter) leiten, kann nicht irregehen,

n gmj.n jww=sn DA.t
doch derjenige, den sie bootlos machen, wird nicht zu einer Überfahrt imstande sein.

13. Lehre

jr wnn=k m rwy.t
Wenn Du in einer Vorhalle (eines Palastes/Gerichts) bist,

aHa Hmsj r nmt.t=k
so benimm Dich gemäß Deiner Stellung,

wdd n=k hrw tpj
die Dir (bereits) am ersten Tag bestimmt wurde.

m swA xpr Sna.t(w)=k
Gehe nicht darüber hinweg, (auch) wenn es geschieht, daß man Dich abweist,

spd Hr n ao smj
denn wirkungsvoll/aufmerksam ist der Blick (nur) auf den, der angemeldet eintritt,

wsx s.t n.t jaS n=f
und breit ist der Sitz für den, der herbeigerufen wird.

jw rwy.t r-tp Hsb
Denn die Vorhalle hat ihre feste Ordnung,

sxr nb xft xAy
und jede Angelegenheit (erfolgt) gemäß einer Meßschnur.

jn nTr sxntj* s.t
Es ist Gott, der einen höheren Rang verleiht,**

* falsches Determinativ!? **wörtlich: “der die Stellung voranbringt”

n jrj=tw rDj.w oaH
doch man ernennt nicht diejenigen, die Ellenbogen/Schulter einsetzen.

14. Lehre

jr wnn=k Hna rmT
Wenn Du mit Menschen zu tun hast,

jrj n=k mr.w n kfA-jb
so mache Dir eine Anhängerschaft als Vertrauenswürdiger/Großzügiger.

kfA-jb jw.tw pXr=f Dd m Xt=f
Denn ein Vertrauenswürdiger, der nicht das verdreht, was durch seinen Bauch gesagt ist,

xpr=f m Ts.w Ds=f
er wird selbst zu einem Befehlshaber/Anführer,

nb jx.t dj<=f> m-m sxr=f
und ein Reicher, der innerhalb seiner Möglichkeiten gibt.

rn=k nfr nn mdw.y=k
Dann wird dein Ruf vollkommen sein, ohne daß Du reden mußt,

Ha.w=k DfA Hr=k r hAw=k
Dein Leib wird gesättigt, indem Dein Blick auf Deine Umgebung gerichtet ist.

abw.t=tw n=k m xm.t n=k
Man rühmt Dich derart (viel/oft), daß Du es selbst nicht weißt.

wnn jb sDm n Xt=f
Es ist (aber auch) so, daß ein Herz, das auf seinen Bauch hört,

dj=f kn.t=f m s.t mrw.t=f
seine Unbeliebheit an die Stelle seiner Beliebtheit setzen kann.

jb(=f) fAk.w Ha.w=f XsA
Dann ist sein Herz kahl und sein Leib ungepflegt/verwahrlost.

jw wr-jb rDj.w nTr
Der Großmütige ist einer der von-Gott-Gegebenen,

jw sDm n Xt=f nj-sw xftj(.w=k)
während der, der auf seinen Bauch hört, zu (Deinen) Feinden gehört.

15. Lehre

smj sSm=k nn am jb
Berichte über Deine Anweisung, ohne etwas zu vergessen/zu verheimlichen*.

* wörtlich: “ohne daß das Herz etwas verschlucke”

Dj sxr=k m sH n nb=k
wenn Du Deinen Auftrag in der Amtshalle Deines Herrn erledigst.

jr Ttf rf xft Dd=f
Was betrifft, wenn (Dein Herr) dann doch überschäumt/sich entlädt, während er (=der Bote) redet,

nn osn r wpw.tj smj.t
so ist es nicht schlimm für den Boten des Berichts.

nn wSb=tw m A rx st
Und man wird nicht antworten: “Wer ist denn nun der Wissende?”

jn wr rx.t=f nnm
Denn es ist der Große, indem seine Angabe fehlerhaft ist.

jr kA=f r xsf=f Hr=s
Wenn er (=der Herr) nun doch gedenkt, ihn (=den Boten) deswegen zu bestrafen,

jw=f gr=f Hr jw Dd.n=j
so wird er (=der Herr) verstummen wegen* “Ich habe (es doch nur) vorgetragen!”

* cf. Hannig, S. 546: Hr, 15

16. Lehre

jr wnn=k m sSm.y
Wenn Du ein Leitender bist,

wsTn ...
mit weitreichenden ...

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