|
|
 |
 |
|
wdd sDb n=f pw m X.t Das bedeutet, daß ihm Unheil (schon) bestimmt wurde im Mutterleib,
|
 |
 |
|
n nnm n sSm=sn Denn derjenige, den sie (=die Götter) leiten, kann nicht irregehen,
|
 |
 |
|
n gmj.n jww=sn DA.t doch derjenige, den sie bootlos machen, wird nicht zu einer Überfahrt imstande sein.
|
 |
 |
|
13. Lehre
|
 |
 |
|
jr wnn=k m rwy.t Wenn Du in einer Vorhalle (eines Palastes/Gerichts) bist,
|
 |
 |
|
aHa Hmsj r nmt.t=k so benimm Dich gemäß Deiner Stellung,
|
 |
 |
|
wdd n=k hrw tpj die Dir (bereits) am ersten Tag bestimmt wurde.
|
 |
 |
|
m swA xpr Sna.t(w)=k Gehe nicht darüber hinweg, (auch) wenn es geschieht, daß man Dich abweist,
|
 |
 |
|
spd Hr n ao smj denn wirkungsvoll/aufmerksam ist der Blick (nur) auf den, der angemeldet eintritt,
|
 |
 |
|
wsx s.t n.t jaS n=f und breit ist der Sitz für den, der herbeigerufen wird.
|
 |
 |
|
jw rwy.t r-tp Hsb Denn die Vorhalle hat ihre feste Ordnung,
|
 |
 |
|
sxr nb xft xAy und jede Angelegenheit (erfolgt) gemäß einer Meßschnur.
|
 |
 |
|
jn nTr sxntj* s.t Es ist Gott, der einen höheren Rang verleiht,**
* falsches Determinativ!? **wörtlich: “der die Stellung voranbringt”
|
 |
 |
|
n jrj=tw rDj.w oaH doch man ernennt nicht diejenigen, die Ellenbogen/Schulter einsetzen.
|
 |
 |
|
14. Lehre
|
 |
 |
|
jr wnn=k Hna rmT Wenn Du mit Menschen zu tun hast,
|
 |
 |
|
jrj n=k mr.w n kfA-jb so mache Dir eine Anhängerschaft als Vertrauenswürdiger/Großzügiger.
|
 |
 |
|
kfA-jb jw.tw pXr=f Dd m Xt=f Denn ein Vertrauenswürdiger, der nicht das verdreht, was durch seinen Bauch gesagt ist,
|
 |
 |
|
xpr=f m Ts.w Ds=f er wird selbst zu einem Befehlshaber/Anführer,
|
 |
 |
|
nb jx.t dj<=f> m-m sxr=f und ein Reicher, der innerhalb seiner Möglichkeiten gibt.
|
 |
 |
|
rn=k nfr nn mdw.y=k Dann wird dein Ruf vollkommen sein, ohne daß Du reden mußt,
|
 |
 |
|
Ha.w=k DfA Hr=k r hAw=k Dein Leib wird gesättigt, indem Dein Blick auf Deine Umgebung gerichtet ist.
|
 |
 |
|
abw.t=tw n=k m xm.t n=k Man rühmt Dich derart (viel/oft), daß Du es selbst nicht weißt.
|
 |
 |
|
wnn jb sDm n Xt=f Es ist (aber auch) so, daß ein Herz, das auf seinen Bauch hört,
|
 |
 |
|
dj=f kn.t=f m s.t mrw.t=f seine Unbeliebheit an die Stelle seiner Beliebtheit setzen kann.
|
 |
 |
|
jb(=f) fAk.w Ha.w=f XsA Dann ist sein Herz kahl und sein Leib ungepflegt/verwahrlost.
|
 |
 |
|
jw wr-jb rDj.w nTr Der Großmütige ist einer der von-Gott-Gegebenen,
|
 |
 |
|
jw sDm n Xt=f nj-sw xftj(.w=k) während der, der auf seinen Bauch hört, zu (Deinen) Feinden gehört.
|
 |
 |
|
15. Lehre
|
 |
 |
|
smj sSm=k nn am jb Berichte über Deine Anweisung, ohne etwas zu vergessen/zu verheimlichen*.
* wörtlich: “ohne daß das Herz etwas verschlucke”
|
 |
 |
|
Dj sxr=k m sH n nb=k wenn Du Deinen Auftrag in der Amtshalle Deines Herrn erledigst.
|
 |
 |
|
jr Ttf rf xft Dd=f Was betrifft, wenn (Dein Herr) dann doch überschäumt/sich entlädt, während er (=der Bote) redet,
|
 |
 |
|
nn osn r wpw.tj smj.t so ist es nicht schlimm für den Boten des Berichts.
|
 |
 |
|
nn wSb=tw m A rx st Und man wird nicht antworten: “Wer ist denn nun der Wissende?”
|
 |
 |
|
jn wr rx.t=f nnm Denn es ist der Große, indem seine Angabe fehlerhaft ist.
|
 |
 |
|
jr kA=f r xsf=f Hr=s Wenn er (=der Herr) nun doch gedenkt, ihn (=den Boten) deswegen zu bestrafen,
|
 |
 |
|
jw=f gr=f Hr jw Dd.n=j so wird er (=der Herr) verstummen wegen* “Ich habe (es doch nur) vorgetragen!”
* cf. Hannig, S. 546: Hr, 15
|
 |
 |
|
16. Lehre
|
 |
 |
|
jr wnn=k m sSm.y Wenn Du ein Leitender bist,
|
 |
 |
|
wsTn ... mit weitreichenden ...
|
|